Beratung für Multifunktionsarenen

Beratung Multifunktionsarena

Multifunktionsarenen sind wohl als legitime Nachfahren des Urtyps der Arena, des Colloseums in Rom, zu begreifen. Sie sind ein Phänomen! Am unteren Kapazitätssegment konkurrieren sie bei ca. 2.500 Personen mit größeren Stadthallen. Dann besteht im Bereich bis 16.000 Personen die deutlich höchste Anzahl und hohe Konkurrenz untereinander bis die letzten im Kapazitätsbereich bis zu 74.000 Besucher nichts anderes sind, als Fußballstadien mit schließbarem Dach. Von diversen Tennisarenen mal ganz zu schweigen. Es besteht eine höchst große Vielfalt der verschieden Arenen, die eines jedoch gemein haben: Sie sind Publikumsmagnet, von höchstem öffentlichen Interesse und getrieben von einem hohen, notwendigen Maß an Multifunktionalität, also der guten alten klassischen Mehrzwecknutzung, die es erfordert, will man diese Immobilien wirtschaftlich betreiben. Das wiederum, ist ein hohes Ziel, und es ist nur sehr wenigen weltweit, wenn überhaupt, vergönnt, zu erreichen.

Folgende Fragestellungen habe ich bearbeitet

Aufgabe

  • Wie und auf welcher Grundlage kann eine wirtschaftlich erfolgreiche Betriebsführung einer Arena durch einen privatwirtschaftlichen Betreiber erfolgen?
  • Positionierung der Halle am Markt, Minimierung kommunaler Haushaltstitel bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit des privatwirtschaftlichen Betreibers (jeweils für kommunalen und privaten Eigentümer).
  • Optimierung des Betriebs und der Betriebsorganisation unter bestehenden vertraglichen Voraussetzungen. Wie und unter welchen Voraussetzungen kann die private Betreibergesellschaft im kommunalen Marktumfeld bestehen?
  • Welche Betriebsorganisation und Betreiberkonstellation ist bei daraus abzuleitender Raum- und Funktionsplanung sowie architektonischen Gebäudeplanung erforderlich, um einen kommunal vorgegebenen Betriebskostenzuschuss nicht zu überschreiten?
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um den Refinanzierungsrahmen einzuhalten und Bau und Betrieb wirtschaftlich erfolgreich zu gestalten?
  • Wie müsste und könnte eine neue Arena baulich innerlich und äußerlich aussehen und welche wirtschaftlichen Ergebnisse sind bei gegebenen Marktumfeld über einen längeren Zeitraum dadurch erzielbar?
  • Inwieweit treffen gewählte Argumente und Annahmen einer in Eigenregie erstellten Potenzialstudie zu, welche können aus privatwirtschaftlicher Sicht ergänzt werden? Wie kann die Studie weiter verbessert werden?

Projektart

  • Betriebsübernahme
  • Beratungsauftrag
  • PPP Bewerbungsverfahren

Motivation

  • Betriebsorganisation
  • Neubau
  • Ergänzungsbau

Leistungen

  • Pre-Opening-Phase*
  • Betriebsimplementierung*
  • Raum- und Funktionsplanung*
  • Markt- und Wettbewerbsanalyse
  • Nutzungskonzept
  • Umwegrentablitätsbetrachtungen
  • Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Business-Case-Betrachtungen, Szenariensimulationen
  • Konzeptevaluationen
  • Raum- und Termindisposition
  • Vertragsmanagement

Bezug u.a.:
Wetzlar, Hamm, Hof, Kassel, Bamberg, Bonn, Siegen, Ludwigsburg, Karlsruhe, Minden, Saarbrücken, Heidelberg

Oliver Duderstädt

Projekte entwicklen und Beraten: Veranstaltungsstätten - Events - Veranstaltungsbetrieb — mit Leidenschaft seit 1998.